Liebe Yogafreunde!

Ein Meister des Yoga erzählte uns mal folgende Geschichte:

„Beim letzten Abendmahl wies Jesus seine Jünger an zu beten und zu meditieren. Er wusch ihnen die Füße und zeigte seine Liebe, Hingabe und Demut. Er teilte alles mit ihnen. Dann zog er sich zum Gebet und zum Meditieren zurück. Die Jünger folgten ihm nicht. Als er zurückkam, fand er sie schlafend vor.

Nach zweitausend Jahren hat diese Szene immer noch eine symbolische Bedeutung für uns, denn, dass die Jünger Jesus nicht folgten und sich stattdessen vom Schlaf übermannen ließen, symbolisiert unsere menschliche Schwäche und dass wir das Leben verpassen können. Auch wußte Jesus, daß er verraten werden und gekreuzigt würde und sagte: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“.

Jesus zeigte den Weg der Liebe und des Mitgefühls und dass wir für andere da sein sollen. Wir sind soziale Wesen und Teil der Schöpfung, wir sind Kinder des Schöpfers. Wir sollten diese Osterbotschaft nutzen, um uns daran zu erinnern: Seien wir echt und aufrichtig zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen. Achten wir die Schönheit der Schöpfung. Machen wir das Beste aus dem Geschenk des Lebens und leben in Achtsamkeit und Wertschätzung für andere Mitmenschen, für die Schöpfung. So gesehen ist das Leben mit dem darin gelebten ganzheitlichen Yoga mit Körper, Geist und Seele gelebte Spiritualität im Sinne der Osterbotschaft.“

Ich möchte hinzufügen: Der ganzheitliche Yoga bietet eine große Chance, uns als Menschen weiterzuentwickeln. Das Leben geht immer weiter und und die Zeit wartet auf niemand. Wenn wir unbewußt sind, verpassen wir unser Leben. Wenn wir aber bewußt atmen und uns das Geschenk des Lebens erkennen, dann sind wir mitten im Leben. Gerade auch Leid und Depression können Fortschritt bringen. Wir können sie annehmen, verzeihen, daran wachsen, uns über das Leid erheben und regelrecht auf-erstehen! In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Ostern!

Namasté

Yogadeva